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Bewegende Geschichte

Das Thema Kindesmissbrauch ist in Corona-Zeiten erschreckend aktuell. Die Polizei hat im vergangenen Jahr 15.936 Fälle von sexueller Gewalt gegen Kinder registriert. Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung fürchtet, dass in der Corona-Krise Gewalt gegen Kinder zunehmen könnte. Welche seelische Qualen und psychische Schäden davon betroffene Menschen erleiden, schildert eindringlich die Autorin einer autobiogafischen Erzählung, die jetzt im Romeon-Verlag erschienen ist.
Als kleines Kind kommt Adriana ins Kinderheim, weil ihre Mutter nicht vom Alkohol loskommt. Im Kinderheim findet sie Liebe und Geborgenheit, doch der Vater, der sich von Adrianas Mutter hat scheiden lassen und mit seiner zweiten Frau eine neue Familie gegründet hat, drängt sie dazu, sich für ein neues Zuhause in dieser Familie zu entscheiden.
Doch dem Vater fehlen Stärke und Kraft, sich gegen die Stiefmutter durchzusetzen, die Adriana das Leben zur Hölle macht. Adriana sucht nach Liebe, doch die findet sie weder in ihrem von Gewalt und Missbrauch geprägten familiären Umfeld noch in ihren Beziehungen: Immer wieder Enttäuschungen, immer wieder Verluste, immer wieder heißt es: „Aus … vorbei … man will dich nicht!“ Bis sich das Blatt wendet … Wird Adriana es schaffen, sich aus dem Teufelskreis zu befreien?

Adriana Zenit: Mein Herz blutet und meine Seele weint. (https://www.buchwerk-shop.de/product_info.php?info=p250_mein-herz-blutet-und-meine-seele-weint.html)
Eine autobiografische Erzählung über Missbrauch, Alkoholismus und die Sehnsucht nach Liebe, Halt und Sicherheit. Erschienen im Romeon-Verlag, ISBN 978-3-96229-148-8, Hardcover, 164 Seiten, 17,95 Euro

Erstes Open-Air-Konzert im Land

Als Erste im Land wollen die Stuttgarter Saloniker unter Einhaltung aller Pandemie-Regelungen im Mai und Juni drei Open-Air-Konzerte veranstalten. Wie aus einer Pressemitteilung des Ensembles hervorgeht, plant Orchesterleiter Patrick Siben, der am Muttertagssonntag bereits zu einem ,,Probesitzen“ in den wiedereröffneten Park seine Villa Franck eingeladen hatte, am Samstag, 16. Mai, ein Konzert im Rosengarten der Villa Franck, am Pfingstmontag, 1. Juni, ein Konzert auf der Stuttgarter Königstraße und am Samstag, 20. Juni, ein Konzert auf Schloss Solitude,
Für seinen ,,Fünf-Punkte-Plan“ für das Konzept eines ,,Corona-übertragungsfreien Open-Air-Konzerts“, wie er sein Vorhaben nennt und das er sich notfalls als Demo genehmigen lassen will , sollen folgende Voraussetzungen gelten:
Bei diesen Freiluftveranstaltungen wird die Zuhörerschaft auf 100 bis 200 Personen beziehungsweise auf zehn Quadratmeter pro Person begrenzt, die Besucherstühle werden in einem Abstand von jeweils zwei Metern arrangiert, dazwischen gibt es breite Korridore. Paare und Familien dürfen zusammensitzen. Die Besucher werden im Einbahnprinzip geführt, Eingang von links, Ausgang von rechts, sodass keine Begegnungen möglich sind. Beim Einlass werden Seife, Papierhandtücher und Händedesinfektionsmittel verteilt; diese gibt es auch auf der Toilette. Bei den Konzerten handelt es sich jeweils um eine geschlossene Veranstaltung, die Personalien der Konzertbesucher sind dem Veranstalter bekannt und werden dokumentiert. Am Eingang wird eine Besucherliste geführt, Karten gibt es im Vorverkauf.
Die Villa Franck bleibt geschlossen, die Zufahrt gesperrt. Auto können am Bahnhof oder am Murrhardter Gymnasium geparkt werden. Von dort beträgt der Fußweg zum Park über die Freitreppe von der Heinrich-von-Zügel-Straße aus etwa zehn Minuten.

Corona: Infos aus sicherer Quelle

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zusammengestellt unter: www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html

Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Informationen dazugibt es unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html. Die Weltgesundheitsorganisation WHO informiert über die Entwicklung der Pandemie in den europäischen Ländern unter http://www.euro.who.int/de/health-topics/health-emergencies/coronavirus-covid-19.

Fahrrad richtig sichern

Rund 277.874 Fahrräder wurden im vergangenen Jahr laut Polizeilicher Kriminalstatistik als gestohlen gemeldet. Damit sind die Fallzahlen von Fahrrad-Diebstählen gegenüber dem Vorjahr mit 292.015 polizeilich registrierten Fällen zwar zurückgegangen. Dennoch ist die Zahl der als gestohlen gemeldeten Räder hoch. Die Polizei rät deshalb, abgestellte Räder unbedingt gegen Diebstahl zu sichern und darüber hinaus individuell zu kennzeichnen.

„Schon ganz einfache Mittel reichen, um Fahrräder vor Langfingern zu schützen: Ein stabiles und ausreichend großes Schloss, mit dem das Rad zum Beispiel an einem Fahrradständer fest angeschlossen werden kann, ist essentiell“, sagt Dr. Stefanie Hinz, Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Nur das Vorder- und Hinterrad zu blockieren, reiche dagegen als Schutz nicht aus, so Hinz: „Diebe können blockierte Räder mühelos wegtragen oder verladen.“

Wurde ein Rad gestohlen, ist es wichtig, dass der Besitzer der Polizei die individuellen Daten des Rads, z.B. Rahmen- oder Codiernummer nennen kann. Nur so kann die Polizei das Rad, sollte es aufgefunden werden, dem rechtmäßigen Eigentümer zuordnen. Am besten notieren Radbesitzer diese Daten in einem Fahrradpass.

Mehr Informationen zum Schutz vor Fahrraddiebstahl sowie einen polizeilichen Fahr-radpass zum Ausfüllen finden Sie im Faltblatt „Räder richtig sichern“ der Polizei. Das Faltblatt ist in jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle kostenlos erhältlich und kann im Internet heruntergeladen werden unter https://www.polizei-beratung.de/fileadmin/Medien/025-FB-Raeder-richtig-sichern.pdf.

Wenn Sie ein Smartphone besitzen, können Sie die Daten gleich mehrerer Fahrräder in der kostenlosen Fahrradpass-App der Polizei speichern und diese, falls nötig, ausdrucken oder per E-Mail verschicken, zum Beispiel im Fall eines Diebstahls an die Polizei oder Ihre Versicherung.

Die Fahrradpass-App ist kostenlos im App Store beziehungsweise im Google Play Store unter folgenden Links herunterladbar:

App Store: https://itunes.apple.com/de/app/fahrradpass/id438072942?mt=8
Google Play Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.netzbewegung.polizei.bicyclePass